Sie sind hier: Die Ortsvereinigung / Grundsätze und Leitlinien

Aktiv werden!

Unserer Fördermitgliedschaft

Ansprechpartner

1. Vorsitzender der DRK Ortsvereinigung, Thorsten Brink
1. Vorsitzender, Thorsten Brink

DRK-Ortsvereinigung Erzhausen
Postfach 1115
64386 Erzhausen

Tel.: 06150 / 1704972
Mobil: 01520 / 2941179
Fax: 06150 / 8694998

info[at]drk-erzhausen[dot]de

Unsere Grundsätze

Die Grundsätze wurden von der XX. Internationalen Rotkreuzkonferenz 1965 in Wien proklamiert. Der vorliegende angepasste Text ist in den Statuten der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung enthalten, die von der XXV. Internationalen Rotkreuzkonferenz 1986 in Genf angenommen wurden.

MENSCHLICHKEIT

Foto: Ein haitianisches Baby schaut über die Schultern eines Rotkreuzhelfers.
Foto: S. Trappe / DRK

Wir dienen Menschen. Aber keinem Systen

Die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, entstanden aus dem Willen, den Verwundeten der Schlachtfelder unterschiedslos Hilfe zu leisten, bemüht sich in ihrer internationalen und nationalen Tätigkeit, menschliches Leiden überall und jederzeit zu verhüten und zu lindern. Sie ist bestrebt, Leben und Gesundheit zu schützen und der Würde des Menschen Achtung zu verschaffen. Sie fördert gegenseitiges Verständnis, Freundschaft, Zusammenarbeit und einen dauerhaften Frieden unter allen Völkern.

UNPARTEILICHKEIT

Foto: Die Schlacht von Solferino (Gemälde von Carlo Bossoli)
Foto: IKRK-Archiv - Gemälde von Carlo Bossoli

Wir versorgen das Opfer. Aber genau so den Täter

Einen Unterschied zwischen Staatsangehörigkeit, Religion, Rasse, politischer Zugehörigkeit und sozialer Stellung kennen wir nicht. Wir sind einzig bemüht, den Menschen so gut zu helfen wie wir können.

NEUTRALITÄT

Foto: Massen von Flüchtlingen drängen sich um ein Rotkreuz-Zelt
Foto: Howard Davis / IFRC

Wir ergreifen die Initiative. Aber keine Partei

Jeder Mensch muss sich uneingeschränkt und voller Vertrauen an das Rote Kreuz wenden können. Es muss als Zeichen der Menschlichkeit und Hilfe über allen anderen Parteien stehen. Um sich das Vertrauen aller zu bewahren, enthält sich die Rote Kreuz der Teilnahme an Feindseligkeiten wie auch, zu jeder Zeit, an politischen, rassischen, religiösen oder ideologischen Auseinandersetzungen.

UNABHÄNGIGKEIT

Foto: Ein Rotkreuzhelfer stützt Flüchtlinge, um durch die Grenzzone zu kommen - vorbei an bewaffneten Männern.
Foto: Howard Davis / IFRC

Wir gehorchen der Not. Aber nicht dem König

Das Rote Kreuz ist unabhängig. Wenn auch die Nationalen Gesellschaften den Behörden bei ihrer humanitären Tätigkeit als Hilfsgesellschaften zur Seite stehen und den jeweiligen Landesgesetzen unterworfen sind, müssen sie dennoch eine Eigenständigkeit bewahren, die ihnen gestattet, jederzeit nach den Grundsätzen der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zu handeln.

FREIWILLIGKEIT

Foto: Viele Helfer entladen Hilfsgüter aus einem Flugzeug.
Foto: T. Mayer / IKRK-Archiv

Wir arbeiten Rund um die Uhr. Aber nie in die eigene Tasche

Das Rote Kreuz arbeitet freiwillig und völlig uneigennützig. Wir sind überall dort, wo Menschen in Not sind und unsere Hilfe benötigen.

EINHEIT

Foto: Zwei lachende Mädchen schmiegen sich aneinander.
Foto: T. Mayer / DRK-Archiv

Wir haben viele Talente. Aber nur eine Idee

In jedem Land kann es nur eine einzige Nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaft geben. Sie muss allen offen stehen und ihre humanitäre Tätigkeit im ganzen Gebiet ausüben.

UNIVERSALITÄT

Foto: Eine Rotkreuzfahne an einem See.
Foto: W. Torres / IKRK-Archiv

Wir Achten Nationen. Aber keine Grenzen

Die Rot Kreuzbewegung ist weltumfassend. In ihr haben alle Nationalen Gesellschaften gleiche Rechte und die Pflicht, einander zu helfen.

 

Leitsatz und Leitbild des Deutschen Roten Kreuzes

Der Leitsatz

Wir vom Roten Kreuz sind Teil einer weltweiten Gemeinschaft von Menschen in der internationalen Rotkreuz und Rothalbmondbewegung, die Opfern von Konflikten und Katastrophen sowie anderen hilfsbedürftigen Menschen unterschiedslos Hilfe gewährt, allein nach dem Maß ihrer Not.  Im Zeichen der Menschlichkeit setzen wir uns für das Leben, die Gesundheit, das Wohlergehen, den Schutz, das friedliche Zusammenleben und die Würde aller Menschen ein.

Die Leitlinien

Der hilfebedürftige Mensch

Wir schützen und helfen dort, wo menschliches Leiden zu verhüten und zu lindern ist.

Die unparteiliche Hilfeleistung

Alle Hilfebedürftigen haben den gleichen Anspruch auf Hilfe, ohne Ansehen der Nationalität, der Rasse, der Religion, des Geschlechts, der sozialen Stellung oder der politischen Überzeugung. Wir setzen die verfügbaren Mittel allein nach dem Maß der Not und der Dringlichkeit der Hilfe ein. Unsere freiwillige Hilfeleistung soll die Selbsthilfekräfte der Hilfebedürftigen wiederherstellen.

Foto: Händedruck
Foto: A. Zelck / DRK

Neutral im Zeichen der Menschlichkeit

Wir sehen uns ausschließlich als Helfer und Anwälte der Hilfebedürftigen und enthalten uns zu jeder Zeit der Teilnahme an politischen, rassischen oder religiösen Auseinandersetzungen. Wir sind jedoch nicht bereit, Unmenschlichkeit hinzunehmen und erheben deshalb, wo geboten, unsere Stimme gegen ihre Ursachen.

Die Menschen im Roten Kreuz

Wir können unseren Auftrag nur erfüllen, wenn wir Menschen, insbesondere als unentgeltlich tätige Freiwillige, für unsere Aufgaben gewinnen. Von ihnen wird unsere Arbeit getragen, nämlich von engagierten, fachlich und menschlich qualifizierten, ehrenamtlichen, aber auch von gleichermaßen hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren Verhältnis untereinander von Gleichwertigkeit und gegenseitigem Vertrauen gekennzeichnet ist.

Unsere Leistungen

Wir bieten alle Leistungen an, die zur Erfüllung unseres Auftrages erforderlich sind. Sie sollen im Umfang und Qualität höchsten Anforderungen genügen. Wir können Aufgaben nur dann übernehmen, wenn fachliches Können und finanzielle Mittel ausreichend vorhanden sind.

Unsere Stärken

Wir sind die Nationale Rotkreuzgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Wir treten unter einer weltweit wirksamen gemeinsamen Idee mit einheitlichem Erscheinungsbild und in gleicher Struktur auf. Die föderalistische Struktur unseres Verbandes ermöglicht Beweglichkeit und schnelles koordiniertes Handeln. Doch nur die Bündelung unserer Erfahrungen und die gemeinsame Nutzung unserer personellen und materiellen Mittel sichern unsere Leistungsstärke.

Das Verhältnis zu anderen

Zur Erfüllung unserer Aufgaben kooperieren wir mit allen Institutionen und Organisationen aus Staat und Gesellschaft, die uns in Erfüllung der selbstgesteckten Ziele und Aufgaben behilflich oder nützlich sein können und/oder vergleichbare Zielsetzungen haben. Wir bewahren dabei unsere Unabhängigkeit. Wir stellen uns dem Wettbewerb mit anderen, indem wir die Qualität unserer Hilfeleistung, aber auch ihre Wirtschaftlichkeit verbessern.

zum Seitenanfang