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2. Vorsitzende der DRK Ortsvereinigung, Sabine Leiser
2. Vorsitzende, Sabine Leiser

DRK-Ortsvereinigung Erzhausen
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Ablauf einer Blutspende

Blutspendern ist das Verfahren bereits bekannt. Wer jedoch zum ersten Mal spendet oder noch nicht ganz entschlossen ist, hat wahrscheinlich viele Fragen oder auch Bedenken. Um Ihnen Ihre Entscheidung etwas zu erleichtern, stellen wir Ihnen hier die wichtigsten Stationen einer Blutspende vor und hoffen, auch Sie bald bei einem unserer Blutspendetermine begrüßen zu dürfen.

Anmeldung

Anette Paulus und Peter Kaul

An der Anmeldung werden zuerst Ihre persönlichen Daten überprüft. Bei Erstspendern werden diese Daten von uns erfasst, denn wir müssen jede Spende genau dokumentieren. Hierfür benötigen Sie nicht nur Ihren Blutspender- und Unfallhilfepass sondern auch unbedingt einen gültigen Lichtbildausweis (z.B. Personalausweis).

Anamnese und Spenderzulassung

Foto: Ein Arzt und Spender bei der Anamnese vor einer Blutspende.
Christopher Isaac bei der Ärztin

Vor jeder Blutspende füllen Sie einen ausführlichen Fragebogen über Ihre Gesundheitsgeschichte aus. Ein Arzt bespricht mit Ihnen den Fragebogen, die von ihm erhobenen Gesundheitsdaten, wie Körpertemperatur, Blutdruck und Puls und entscheidet dann, ob Sie zur Blutspende zugelassen werden können, oder ob Sie zeitlich befristet oder sogar auf Dauer von einer Blutspende ausgeschlossen werden müssen. Die Gründe werden Ihnen natürlich erläutert.

Kurze Teepause

JRK bei der Getränkeausgabe

Bevor und nachdem Sie zur weiteren Untersuchung beim Arzt waren, haben sie die Möglichkeit an unserem Getränkestand etwas zu trinken, da eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme eine wichtige Vorraussetzung ist, um zur Blutspende zugelassen zu werden. Es stehen Ihnen Tee und Cola zur Verfügung, die von Mitgliedern unseres Jugendrotkreuzes ausgeschenkt werden.

 

Feststellung wichtiger Gesundheitsdaten im Labor

Foto: Ein DRK-Mitarbeiter misst vor einer Blutspende den Hämoglobinwert einer jungen Frau an ihrem Finger.
Petra Stelter im Labor

Danach wird im sogenannten Labor der Blutfarbstoffgehalt (Hämoglobinwert) festgestellt. Ein winziges Tröpfchen aus der Fingerkuppe oder dem Ohrläppchen reicht dafür aus. Liegen die Werte im grünren Bereich, haben sie die letzte Hürde überwunden und dürfen nun Blut spenden.

 

 

 

Blutentnahme

Foto: Eine Blutspenderin liegt bei Blutentnahme auf einer Liege.
Jessica Reuter bei der Blutentnahme

Nun folgt die eigentliche Blutspende. Sie legen sich aufs Entnahmebett. Nach einem kleinen Pieks durch eine unserer erfahrenen Krankenpfleger/Innen werden Ihnen ca. 500 ml Blut entnommen. Zusätzlich befüllen wir drei bzw. vier Laborröhrchen für die Untersuchung Ihrer Blutspende in unserem Labor. Das dauert ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten. Der Einstich wird mit einem kleinen Verband geschlossen.

Ruhezeit und Verpflegung

Unsere Verpflegungsdamen

Nach der Blutentnahme sollten Sie etwa zehn Minuten ruhen. So kann sich Ihr Kreislauf an die veränderten Bedingungen nach der Blutentnahme gewöhnen. Anschließend treffen Sie sich mit den anderen Spendern bei einem Imbiss. Sollten Sie sich nicht wohl fühlen, so ist medizinisch geschultes Personal sofort verfügbar. Sie haben jetzt etwa eine Stunde Ihrer Zeit geopfert, aber geholfen, Leben zu retten.

Vielen Dank allen Blutspendern!

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